Es Caló de Sant Agustí
Kleine Fischersiedlung an der Nordküste, unterhalb des Aufstiegs nach La Mola
Es Caló de Sant Agustí ist eine kleine Fischersiedlung an der Nordküste Formenteras, am Fuß der Straße hinauf nach La Mola. Sie besteht aus einer winzigen geschützten Bucht zwischen Felsen, ein paar Häusern und einer Handvoll Betriebe. Einer der wenigen Orte der Insel, an dem noch sichtbar ist, womit alles begann.
Geschichte
Die Bucht ist kaum ein paar Bootslängen breit, aber genau so geformt, dass kleine Fischerboote im vorherrschenden Wind geschützt liegen — deshalb entstand hier eine Siedlung und nicht hundert Meter weiter. Am Felsrand stehen die hölzernen Bootshäuser auf Pfählen, die escars, mit denen die Boote aus dem Wasser gezogen wurden; derselbe Bautyp findet sich auf der ganzen Inselgruppe. Von Es Caló führt der alte Weg hinauf zum Plateau von La Mola, der Pfad der Fischer und Bauern, bevor es eine befestigte Straße gab. Der Ort blieb klein, weil schlicht kein Platz zum Wachsen war.
Was man hier macht
- Sieh dir die escars am Felsrand an: die hölzernen Bootshäuser, in die die Fischerboote gezogen wurden.
- Schwimm in der Bucht selbst; sie ist klein, aber geschützt, und das Wasser ist klar.
- Geh den alten Weg hinauf nach La Mola, statt zu fahren.
- Folge der Küste nach Westen Richtung Es Pujols; der Pfad verläuft direkt am Wasser.
- Schnorchle an den Felsen zu beiden Seiten der Bucht.
- Komm früh oder spät am Tag; es ist Platz für nur wenige Menschen gleichzeitig.
Fakten
- Es Caló de Sant Agustí ist eine kleine Fischersiedlung an der Nordküste Formenteras.
- Die hölzernen Bootshäuser auf Pfählen heißen escars und gehören zur traditionellen Bauweise dieser Inseln.
- Von hier führt der alte Weg hinauf zum Plateau von La Mola.
- Die Bucht ist klein und geschützt und wurde genau deshalb als Anlandeplatz genutzt.
Gut für
Wer das alte Formentera sehen will, und für eine ruhige Badepause auf dem Weg nach La Mola.
Ehrlich gesagt
Die Bucht ist wirklich winzig: Eine Handvoll Leute füllt sie, und es ist Fels und Kiesel statt Sand. Parkraum gibt es kaum, das Angebot ist sehr klein, und außerhalb der Saison ist es verlassen.

