Cala Llonga
Tiefe Bucht zwischen bewaldeten Hängen, auf halbem Weg zwischen Stadt und Santa Eulària
Cala Llonga ist eine lange, schmale Bucht an der Ostküste, eingefasst von zwei bewaldeten Hängen. An ihrem Ende liegt ein breiter Sandstrand mit sehr sanft abfallendem Wasser. Die Lage zwischen Ibiza-Stadt und Santa Eulària macht sie zur praktischen Basis: ruhig, aber mit beiden Inselseiten in Reichweite.
Geschichte
Die Bucht reicht weit ins Land und wurde einst von einem saisonalen Bach gespeist — hier gab es also, anders als in weiten Teilen Ibizas, Wasser. An den Hängen darüber liegen noch Terrassen und alte Fincas, weiter im Landesinneren Sant Carles, das Dorf, zu dem dieses Gebiet lange gehörte. Nördlich davon lagen die Bleigruben von S’Argentera, bis ins 20. Jahrhundert in Betrieb, wo silberhaltiges Erz gewonnen wurde — eine der wenigen echten Industrien, die Ibiza neben dem Salz je hatte. Der Badeort am Buchtende kam viel später dazu.
Was man hier macht
- Schwimm vom Strand aus; das Wasser fällt so sanft ab, dass man weit hinauswaten kann.
- Nimm einen der Pfade den Hang hinauf für den Blick über die ganze Bucht.
- Fahr landeinwärts nach Sant Carles und in das alte Bergbaugebiet S’Argentera.
- Nimm Bus oder Boot nach Santa Eulària oder Ibiza-Stadt — beides ist nah.
- Komm morgens oder am späten Nachmittag; die Hänge werfen Schatten in die Bucht.
- Folge der Küstenstraße nach Sol d’en Serra, einer felsigeren Bucht ohne Bebauung.
Fakten
- Cala Llonga liegt in der Gemeinde Santa Eulària des Riu, zwischen Hauptstadt und Santa Eulària.
- Die Bucht ist eine lange, schmale Einbuchtung zwischen zwei bewaldeten Hängen.
- Im Hinterland lagen die Bleigruben von S’Argentera, die bis ins 20. Jahrhundert betrieben wurden.
- Der Strand fällt sehr flach ab, was ihn für Kinder geeignet macht.
Gut für
Familien und alle, die zentral zwischen Stadt und ruhiger Ostküste wohnen wollen.
Ehrlich gesagt
Die Bucht wird von großen Hotelblöcken an den Hängen dominiert, und der Strand kann in der Hochsaison voll sein. Abends passiert wenig, und durch die Lage verliert die Bucht die Nachmittagssonne früher als erwartet.




